Gordigear Camper Markise – im Praxistest

Hält die Heckmarkise Gordigear Gumtree *, was sie verspricht? Ich habe sie für euch getestet und die Markise für meine 30-tägige Norwegen-Reise an meinem Land Rover Defender Camper montiert. Norwegen, das Land der Fjorde und Naturwunder – jedoch kann Norwegen auch sehr rau, stürmisch und verregnet sein. Wo könnte die Markise also besser getestet werden als im Land der bärtigen Wikinger?

Im letzten Kroatien-Urlaub hatte ich zum ersten Mal in 4 Jahren mit dem Defender wirklich überwiegend schlechtes Wetter. Bis zu dieser Reise war ich immer der Meinung, eine Camper Markise brauche ich nicht. Wenn ich Schatten will, setze ich mich unter einen Baum, und ein paar Stunden Regen halte ich auch im Auto aus. Aber dann kam dieses extreme Unwetter in Kroatien. Von etwa 21 Tagen hat es an 14 Tagen geregnet, und oft sogar über 30 Stunden am Stück. Ich konnte die Hecktür nicht lange offen lassen, da sofort alles nass wurde. Die Konsequenz: Im Fahrzeug wurde es immer heißer und unangenehmer. Mit einer Plastikplane habe ich dann provisorisch ein kleines Vordach gebaut, das jedoch nicht wirklich dicht war. Neidisch blickte ich auf die anderen Fahrzeuge, wo die Camper gemütlich unter ihrer Markise an der frischen Luft saßen und verträumt in ihren Büchern blätterten.

Provisorische Plane für den Regenschutz in Kroatien

In diesem Moment habe ich meine grundsätzlich minimalistischen Ideale über Bord geworfen und mich entschieden, auf der nächsten längeren Reise eine Camper Markise mitzunehmen. Um das Dachgewicht im Blick zu behalten (viele vergessen, dass der Defender TD4 nur eine zulässige Dachlast von 75 kg hat) und nicht zu viel Zeit mit Auf- und Abbau zu verbringen, habe ich mich dazu entschlossen, nur den wichtigsten Bereich mit einer Markise zu schützen – den Zustieg über die Hecktür.

Noch im Kroatien-Urlaub begab ich mich auf die Suche nach einer Heckmarkise und wurde regelrecht von dem gigantischen Angebot zahlreicher Hersteller erschlagen. Massenweise Begriffe wie Wassersäule, Windwiderstand, abgedichtete Nähte und Aluminiumstangen wirbelten vor meinen Augen herum, und nach einigen Stunden hatte ich völlig den Überblick verloren.

In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich sicherlich nicht der Einzige bin, dem die Entscheidung bei dieser Auswahl schwerfällt. Deshalb habe ich mich entschlossen, auf endlos-freisein.com in der ‘Rubrik Ratgeber’ einen Bericht über Heckmarkisen zu verfassen, in dem ich gemeinsam mit meinem Team 10 Heckmarkisen von 10 verschiedenen Herstellern detailliert vergleichen möchte.

Banner zum Markisenvergleich, auf dem ein Land Rover Defender mit einer Heckmarkise gezeigt ist.

Wir haben die Hersteller der 10 besten Heckmarkisen für Camper persönlich kontaktiert. Neben den Informationen aus erster Hand konnten wir auch bei fast allen Herstellern für euch einen Rabattcode von bis zu 10% aushandeln. Schaut unbedingt mal in unserem Bericht ‘Geländewagen-Heckmarkise Vergleich’ vorbei.

Nach tagelangem Vergleichen habe ich mich für die Gordigear Gumtree * Markise entschieden. Diese Wahl ist mir nicht leichtgefallen, denn jede der Camper Markisen hat ihre Stärken in verschiedenen Bereichen. Ein wichtiger Aspekt ist natürlich erst mal die Basis, also euer Fahrzeug, und wie ihr die Markise daran befestigen könnt. Basierend auf meinen vordefinierten Kriterien hat die Gordigear Gumtree * bei mir persönlich am Bildschirm den besten Eindruck hinterlassen.

Die folgenden Punkte haben mich dazu bewogen, die Gordigear Gumtree * für meinen Norwegen-Trip zu wählen:

  • einfacher und schneller Auf- bzw. Abbau
  • geringes Gewicht
  • Form und Farbe von Markise und Packsack passen zum Fahrzeug und zur Natur
  • hohe Dichtigkeit gegen Regen mit sorgfältig abgedichteten Nähten
  • umfangreiche Erweiterungsmöglichkeiten durch Seitenteile *, Moskitonetz * oder Zeltraum *

Gordigear hat mir die Markise freundlicherweise zum Testen zur Verfügung gestellt. Das bedeutet jedoch nicht, dass ich die Markise nun in den höchsten Tönen loben werde, denn der Hersteller bittet auch um konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge. Deshalb habe ich die Camper Markise ausgiebig geprüft, um Gordigear und selbstverständlich auch euch ein absolut ehrliches und ungeschöntes Testergebnis zu liefern.

Mit dem Rabattcode ‘0PDRRDJVE90U‘ erhaltet ihr ganze 10% Rabatt auf eure die Gordigear Gumtree * Camper Markisen sowie auf die dazu passenden Anbauteile. Der Rabattcode ist noch bis zum 31.12.23 gültig.

Bevor die Reise beginnt, müssen wir die Markise am Fahrzeug montieren. Gordigear liefert dafür robuste Winkel, Schrauben und sogar einen Schlüssel mit. Ich habe mich jedoch entschieden, auf die Verwendung der Winkel zu verzichten und die Markise stattdessen direkt am Nutensystem meines ‘Upracks’ Dachträgers mit M8 Senkkopfschrauben aus Edelstahl * zu befestigen.

Zuerst werden die drei Positionen, an denen die Markise mit dem Dachträger verbunden wird, exakt vermessen. Die Heckmarkise verfügt auf der Rückseite über eine robuste Aluminiumschiene, in der ebenfalls ein Nutensystem für die Befestigung der Winkel vorgesehen ist. Nun gilt es, die Abmessungen des Dachträgers präzise auf die Aluminiumschiene der Heckmarkise zu übertragen und mit einem Stahlbohrer * die erforderlichen drei Löcher zu bohren.

Anschließend verwenden wir einen robusten Senker *, um den Kopf der M8-Senkkopfschraube bündig in die Aluminiumschiene einzulassen.

Bevor wir die Heckmarkise von Gordigear montieren, müssen wir die Fläche am Dachträger, die später von der Markise verdeckt wird, sorgfältig reinigen und entfetten. Um sicherzustellen, dass bei starkem Regen kein Wasser zwischen Dachträger und Markise durchläuft, bringe ich zusätzlich zwei Streifen Quell- bzw. Fensterdichtband * an.

Jetzt muss die Camper Markise nur noch mithilfe von M8-Senkkopfschrauben an den Nutensteinen im Dachträgersystem befestigt und angezogen werden.

Die gesamte Aktion hat mit zwei Personen und gründlicher Einmessung und Dokumentation etwa 1 Stunde in Anspruch genommen.

Nach meiner Ankunft in Norwegen ist für die ersten 1-2 Tage Regen angekündigt, und zum ersten Mal überhaupt freue ich mich ein wenig darüber, denn nun habe ich die Gelegenheit, den neuen ‘Außenraum’ meines Campers zu testen.

Der Aufbau der Markise mit nur einer Person ist eine kleine Herausforderung, aber mit etwas Übung machbar. Zuerst öffne ich den Reißverschluss des Packsacks und rolle die Markise aus.

Anschließend klappe ich die beiden Aluminiumfüße aus und stelle sie nacheinander auf eine Höhe von etwa 2,0 Metern ein.

Ich platziere die Unterseite der Markisenständer näher am Fahrzeug als das obere Ende. Dadurch wird der Markisenstoff bereits gestrafft, und die Füße bleiben einigermaßen stehen.

Am Aluminiumrahmen der Markise klappt man zwei Träger aus und führt sie mit der Spitze in den vorderen Rahmen ein. Nachdem das erledigt ist, steht die Camper Markise.

Die Spannung des Stoffs wird mithilfe von Klettverschlüssen an den beiden überhängenden Trägern hergestellt. Nach wenigen Minuten alleine am Werkeln steht die Markise stabil, und hält auch ohne Abspannseile schon sehr gut.

Die Abspannseile werden wirklich nur bei Wind benötigt. Die Heringe und die Seile sind natürlich im Lieferumfang enthalten. Wer bereits einmal ein Zelt aufgebaut hat, weiß, was zu tun ist.

Nachdem die Heringe im Boden verankert und die Spannung mit dem Seil hergestellt wird, steht die Markise äußerst stabil.

Ich habe die Camper Markise zur Probe auch zu zweit aufgebaut. Es war super einfach und mindestens doppelt so schnell erledigt.

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, war die Hauptmotivation für die Montage der Heckmarkise der Schutz vor Regen. Dennoch dient sie natürlich auch als Sonnenschutz. Ehrlicherweise ist die Heckmarkise in Bezug auf die Schattenspende den Seiten *- und 270°-Markisen unterlegen. Die Sonne steht in vielen Regionen der Erde nur selten senkrecht am Himmel. Insbesondere in den frühen Morgen- und späten Abendstunden steht die Sonne flach über dem Horizont und scheint dann natürlich auch auf einer der drei offenen Seiten unter die Heckmarkise.

Um die intensive Sonneneinstrahlung auf der Südseite abzuschirmen, ist die Erweiterung der Markise *, die mithilfe einer Kederschiene eingeführt wird, äußerst sinnvoll. Dadurch kann der Markisenraum an einer Seite geschlossen werden und bietet Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung im Süden sowie natürlich vor dem Wind, der aus dieser Richtung kommt.

Die Hauptfunktion meiner Camper-Markise ist jedoch eine andere. Ich möchte mit der Gordigear Gumtree * hauptsächlich meinen Eingangsbereich vor Regen schützen. Kurz bevor der erste Regen in Norwegen einsetzt, baue ich die Markise auf. Die Regentropfen prasseln auf den Zeltstoff, aber kein Wasser dringt hindurch. Es regnet mehrere Stunden, und unter der Camper Markise sitze ich trocken, kann die Hecktür meines Fahrzeugs offenlassen und die frische Luft genießen. Dabei bemerke ich aus dem Augenwinkel den etwas “neidischen” Blick der Nachbarn im Dachzelt, die vor dem Regen Schutz suchen.

Nach einer Stunde starken Regens bildet sich auf der Markise eine Pfütze, die sich zu einer richtigen Mulde entwickelt. Das könnte nachts problematisch werden, wenn ich das nicht regelmäßig entleere. Deshalb probiere ich verschiedene Einstellungen aus, um das Wasser abfließen zu lassen. Am Ende stellt sich heraus, dass es am sinnvollsten ist, einen der beiden Aluminiumfüße um 30-50 cm tiefer einzustellen, sodass das gesamte Wasser über diesen Tiefpunkt abläuft. Damit gehört das Bilden von Pfützen auf der Markise, die die Stabilität des Vordachs beeinträchtigen, der Vergangenheit an und durch diese Einstellung der Markise kann man nachts ruhig schlafen.

Ich überprüfe die Markise mehrmals, um sicherzustellen, dass nirgendwo Wasser eindringt. Der Markisenstoff selbst ist absolut dicht, und auch die sorgfältig abgedichteten Nähte halten dem Wasser stand.

Die Markise trocknet sehr schnell nach dem Regen, was mir sehr wichtig ist, um Schimmelbildung zu vermeiden.

In den vier Wochen in Norwegen habe ich die Markise etwa sechsmal aufgebaut. Besonders an Tagen, an denen es länger als nur ein paar Stunden geregnet hat, erwies sich die Camper Markise für mich als unschätzbar wertvoll.

Die Gordigear Gumtree * ist eine gut durchdachte und benutzerfreundliche Camper Markise. Ich persönlich finde die Verarbeitung sehr ansprechend und die Qualität ebenfalls sehr gut. Nach vier Wochen in Norwegen mit einigen heftigen Regentagen kann ich die Markise definitiv empfehlen und bin wirklich froh, sie auf der 4700 km langen Reise dabei gehabt zu haben. Für mich ist die Heckmarkise der ideale Kompromiss zwischen Minimalismus und dem benötigten Equipment. Der Auf- und Abbau geht zu zweit super einfach, und auch alleine dauert es mit ein wenig Übung nur wenige Minuten.

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Die Widerstandsfähigkeit gegen Wind (bei korrekter Abspannung) und Regen würde ich nach den vier Wochen ebenfalls als sehr gut bewerten. Falls ihr auch mit dem Gedanken spielt und über die Anschaffung einer Heckmarkise oder sogar einer Seitenmarkise * nachdenkt, kann ich euch die Gordigear Gumtree * guten Gewissens empfehlen.

Natürlich kann jedes Produkt verbessert werden, und das gilt auch für die Gordigear Gumtree *. Deshalb habe ich im nächsten Absatz noch ein Paar Punkte aufgelistet, die bei dieser Camper Markise in einer möglichen neuen ‘Version’ berücksichtigt werden könnten.

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Die Laschen vor der Hecktür

Die Gumtree * besitzt zwei Klettverschlusslaschen, die die Markise während der Fahrt am Abrollen hindern. Diese Laschen lassen das Wasser von oben durch, bzw. sie saugen sich regelrecht damit voll. Dieses tropft dann genau über dem Eingangsbereich ab. Daher lege ich die Laschen etwas seitlich über der Tür in die Dachrinne des Fahrzeugs, was das Problem löst für meinen Fall löst. Allerdings ist das bestimmt nicht bei allen Fahrzeugen möglich, das Problem auf diese Weise zu lösen.

Hier könnte Gordigear die Konstruktion noch einmal überprüfen und gegebenenfalls eine Verbesserung erreichen, wenn man nicht die Möglichkeit hat, wie ich beim Defender.

Zusätzlich hängen diese Laschen, direkt vor der Hecktür, und fast immer, wenn man die Tür schließen möchte, klemmt man diese im Fahrzeug ein.

Das kann etwas nervig sein, besonders in Kombination mit der Feuchtigkeit, die sie aufnehmen. Man könnte zusätzlich Klettverschluss anbringen, um die beiden Bänder im aufgebauten Zustand der Markise zu fixieren.

Einrastfunktion der Aluminiumstangen

Die Aluminiumstangen haben am Verbindungsstück ein schwarzes Gummi-Profil, um sie während der Fahrt sicher im Gehäuse zu verstauen. Das Gummi-Profil klemmt sich in die Gehäuseöffnung dank kleiner Erhöhungen an zwei Seiten fest. Beim Herausdrehen der Aluminiumstangen, um sie in der Höhe zu verstellen, kann es vorkommen, dass das Gummi-Profil verdreht wird.

Leider hält er mit den beiden Seiten ohne Erhöhung nicht im Gehäuse. Möglicherweise könnte man diese Erhöhung auf allen vier Seiten anbringen, dann wäre es auch bei einem verdrehten Gummi-Profil kein Problem, die Stangen schnell und sicher zu verstauen.

Wie bereits zuvor erwähnt, habe ich mich vor allem aufgrund ihrer vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten für die Gordigear Gumtree * entschieden.

Neben verschiedenen Modellen in unterschiedlichen Längen (1,40m, 2,00m, 2,50m) bieten die verschiedenen Varianten äußerst sinnvolle Erweiterungsmöglichkeiten.

Gordigear bietet beispielsweise eine abspannbare Erweiterung * für die Vorderseite an, die als Windschutz, Sonnenschutz oder auch Sichtschutz dienen kann.

Um etwas mehr Privatsphäre zu schaffen, kann die Markise mithilfe eines Zeltraums * von allen Seiten blickdicht geschlossen werden. Zur Befestigung an besonders hohen Fahrzeugen kann der Zeltraum mithilfe der Zeltraumhöhenerweiterung * ganz einfach angepasst werden.

Quelle & Copyright: www.gordigear.com

Quelle & Copyright: www.gordigear.com

Ein Hauptgrund, weshalb ich mich für die Gordigear Gumtree * Camper Markise entschieden habe, waren die vielfältigen Erweiterungsmöglichkeiten. Insbesondere das Moskitonetz, was eher einem Moskitonetz-Raum * entspricht, hat mich dabei überzeugt. Leider hatte ich dieses Gadget in Norwegen noch nicht dabei, ansonsten hätte es mir sicherlich einige Mückenstiche erspart.

In den nördlichen Regionen sind Moskitoschwärme bei Einbruch der Dämmerung keine Seltenheit. In solchen Momenten erweist sich der Moskitonetz-Raum * als äußerst wertvoll. Besonders bemerkenswert dabei ist, dass der Durchblick und der damit verbundene Ausblick erhalten bleibt und auch die Luft durch die feinen Maschen zirkulieren kann. 

Für den großen Gordigear Gumtree * – Test habe ich die Markise zusammen mit dem Moskitonetz * erneut aufgebaut und ausführlich getestet. Mit etwas Übung geht der Aufbau problemlos von der Hand, und durch das Anbringen einiger Heringe kann das Netz auch am Boden abgedichtet werden. An allen vier Seiten befinden sich Reißverschlüsse, wobei einer direkt zur Hecktür führt und somit einen Zugang zum Fahrzeug ermöglicht.

Ich freue mich schon auf meine nächste Reise in den Norden, wenn ich die langen Gesichert der Stechmücken sehe, die gerne rein wollen, aber nicht können. 


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2 thoughts on “Gordigear Camper Markise – im Praxistest

  1. Du hast Dich entschieden, nicht das Befestigungsmaterial von Gordigear zu verwenden. Warum nicht? Muss man mit dem Material von denen auch bohren?
    Da ich das Gordigear Dachzelt (160cm) mit dem Eingang nach hinten auf dem 110er montiert habe, werde ich sicher die Seitenmarkise wählen. Lässt die sich direkt an der Seite des Upracks Dachträgers (den ich auch habe) befestigen? Beziehungsweise, wie hoch über die Oberkante Dachträger ragt die Markise?

    1. Hallo Olaf,

      vielen Dank für deine Rückfragen.

      Ich habe mich gegen das Befestigungsmaterial entschieden, da ich die Schiene mit einem Dichtband direkt am Dachträger montiert habe um kein Wasserdurchlass zwischen Dachträger und Markise zu haben. Das funktioniert auch einwandfrei.

      Ja du kannst die rückseitige Schiene der Markise (Aluminiumprofil) durchbohren und die Markise dann direkt in dein Nutensystem am Dachträger verschrauben. Ich habe die Schiene Mittig angebohrt und der Packsack steht jetzt 4,5 cm über die Oberkante des Dachträger über. Ich denke ein paar cm hoch oder runter würde je nach Bohrloch-Position noch gehen.

      Ich habe die Original-Befestigung nicht verwendet. Soweit ich mich erinnere, ist allerdings kein Bohren notwendig, wenn du den mitgelieferten Winkel verwendest, da die Markise auf der Rückseite im Aluminiumprofil ebenfalls ein Nutensystem besitzt. Angaben hier aber ohne Gewähr, da ich mich nur noch grob daran erinnern kann.

      Coole Webseite hast du da 🙂

      Gruß Nick

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